Pictures by Jan Gruber & Max de Bever
Übersicht
- Vorbereitung auf die Reise
- Der Planungsmarathon
- Die Wahl der richtigen Ausrüstung
- Partnerschaft mit Packing Panic
- Die Packliste
- Bereit für den Aufbruch
Vorbereitung auf die Reise
Das Leben steckt voller Chancen, manche sind offensichtlich, andere weniger. Oft liegt es an uns, sie zu ergreifen. Für uns begann alles mit einer Neugier auf verlassene Orte. Orte, die einst blühten und voller Leben waren, die heute jedoch still und leer stehen, mit nichts als den Geschichten, die sie hinterlassen haben. Wir fragten uns immer wieder: Wer war hier? Was war hier früher? Und warum ist es nun verlassen?
Als die Universität Mozarteum Salzburg gemeinsam mit den anderen Salzburger Hochschulen eine Wettbewerb für ein Reisestipendium zur Weltausstellung in Osaka, Japan, ausschrieb, sahen wir – Max und Jan – eine Möglichkeit, unsere Neugier mit einer einzigartigen Reise zu verbinden. Gesucht waren kreative Projekte, die spannende Entdeckungen von der Expo zurück nach Salzburg bringen konnten. Wir entschieden uns für ein Thema, das oft zu verlassenen Orten führt: die Landflucht.
Wir verfassten schnell unsere Bewerbung: Wir würden die Weltausstellung besuchen und das ländliche Japan erkunden, um das Thema vor Ort besser zu verstehen. Zwei Wochen später erhielten wir die Nachricht: Wir wurden für das Stipendium ausgewählt!
Der Planungsmarathon
Mit dem grünen Licht begann die eigentliche Arbeit erst richtig. In den folgenden Wochen planten wir langsam, was wir sehen und lernen wollten – von den Pavillons der Expo bis hin zu abgelegenen Dörfern. Wir nahmen Kontakt zu Universitäten, lokalen Behörden und jedem auf, der uns helfen konnte, ländliche Regionen zu besuchen. Parallel dazu vertieften wir uns in Literatur und Forschung zum Thema Landflucht. Doch uns war klar: Online-Informationen sind das eine, aber direkt vor Ort zu sein, Geschichten zu hören und Menschen kennen zu lernen, würde uns eine völlig andere Sichtweise eröffnen.
Nach unzähligen E-Mails erhielten wir schließlich Unterstützung von Herrn Tomoya Nakamura, einem Mitarbeiter des “Yamanashi Prefecture Population Decline Crisis Management Office”, der den Kontakt zum Rathaus von Hayakawa in der Präfektur Yamanashi herstellte. Nachdem wir einige Zeit auf eine antwort warteten, kam nur drei Wochen vor Abflug eine unerwartete E-Mail: ein vollgepacktes dreitägiges Programm mit persönlichem Guide, Unterkunft und Aktivitäten.
Hayakawa war genau der Ort, den wir uns erhofft hatten: zu 96 % bewaldet, nur zwei Stunden von Tokio entfernt, fast unberührt vom Tourismus – und die Bevölkerung war in den letzten Jahrzehnten von 10.000 auf kaum mehr als 1.000 Einwohner geschrumpft.

Die Wahl der richtigen Ausrüstung
Mit gebuchten Flügen und bestätigter Reiseroute blieb nur noch eine entscheidende Frage: unser Gepäck. Wir wussten, dass wir durch viele Städte reisen würden, Treppen steigen, Züge nehmen und abgelegene Straßen nutzen müssten. Wir brauchten etwas Kompaktes, Robustes und Vielseitiges.
Wir entschieden uns für den Osprey Farpoint 40L Rucksack als Hauptgepäck – groß genug für alles Notwendige und gleichzeitig klein genug, um ihn als Handgepäck mitzunehmen. Das sollte uns Zeit und Gebühren auf Kurzflügen sparen. Für Tagesausflüge nutzten wir kleine Daypacks. Außerdem teilten wir uns einen kleinen Koffer für zusätzliches Equipment und mögliche Einkäufe. Diese Kombination bot Flexibilität, ohne Mobilität zu opfern.

Partnerschaft mit Packing Panic
Als wir uns nach Rucksäcken umsahen, entdeckten wir Packing Panic – ein Unternehmen, das sich auf leichtes und cleveres Packen spezialisiert hat. Genau das, was wir suchten. Ihr Fokus auf Reiseeffizienz passte perfekt zu den Anforderungen unseres Projekts. Also nahmen wir Kontakt auf und sie unterstützten uns freundlicherweise als Packing-Partner. Neben den Rucksäcken stellten sie uns auch Packing Cubes und Beutel zur Verfügung. Diese wurden schnell unverzichtbar: Sie hielten Kleidung und Ausrüstung ordentlich, trennten saubere von schmutziger Wäsche und schützten empfindliche Gegenstände. Mit der Beratung von Packing Panic entschieden wir uns für:
Ein zusätzlicher Vorteil: Die Packwürfel dienten unterwegs als „mobile Regale“ – wir konnten sie direkt vom Rucksack in die Schublade legen, ohne alles auszupacken.
Die Packliste
Vor der Abreise stellten wir unsere Ausrüstung in klaren Kategorien zusammen: Hauptgepäck: Osprey Farpoint 40L Rucksäcke, kleine faltbare Daypacks und ein gemeinsamer Koffer für Filmequipment und Mitbringsel.
- Organisation: Packwürfel und Dry Bags, die alles ordentlich und leicht zugänglich hielten.
- Technik und Kreativausrüstung: Kameras, Laptops, Drohne, Ladegeräte, Adapter, Audiorecorder, Stativ, Speicherkarten.
- Essentials: Sommerkleidung, Regenjacken, Hygieneartikel, bequeme Schuhe.
- Einige Technikgeräte nutzten wir am Ende nicht, weil sie defekt waren oder schlicht nicht für unsere Einsätze gebraucht wurden. Aber das war Teil des Lernprozesses bei unserer ersten Reise mit Interviews im Ausland.

Bereit für den Aufbruch
Am 3. Juli war schließlich alles gepackt. Unser Gepäck war leicht, organisiert und flexibel – und genau dieses Gefühl gab uns die Sicherheit für die kommenden Wochen. Als wir vom Münchner Flughafen starteten, wussten wir, dass diese Reise nicht nur durch Asien führen würde, von Wolkenkratzern bis in abgelegene Bergdörfer, sondern auch zu Geschichten des ländlichen Lebens, die wir mit zurückbringen wollten. Mit dem richtigen Setup konnten wir unbeschwert reisen und uns voll und ganz auf die Menschen und Orte konzentrieren, von denen wir lernen wollten.









